14. März 2007
Als ich mich vor meinem Lasik Entscheid online informieren wollte, bin ich meist auf amerikanischen Websites auf viele Lasik Horror Stories gestossen. Die haben mir einen höllen Respekt eingejagt! Zum Glück konnte mir mein Lasik Arzt alle aufgekommen Fragen professionel und einfühlend beantworten. Und ich habe mich davor gehütet, weitere Zeit auf solchen Horror-Websites zu verbringen. Denn die Angst ist unser grösster Feind. Ich wollte mich sauber informieren, die Risiken und Nebenwirkungen kennen aber ich wollte mich nicht negaitv beinflussen lassen. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass positive Gedanken, positives Anziehen und negative Gedanken halt eben Negaitves anzieht.
Nun habe ich gestern auf dem Internet einen interessanten Artikel über die “Lasik Horror-Stories” gefunden. Angeblich werden viele dieser Websites von amerikanischen Anwälten gesponsort, die nach neuen Kunden “fischen”, um Lasik-Ärzte zu verklagen und so viel Geld machen wollen. Der Inhalt dieser Websites ist oft zu 100% erfunden und führt viele, die sich über Lasik informieren wollen in die Irre. Diese Sites sind überfüllt von irgendwelchen gefälschten Lasik-Patienten die Komplikationen hatten. Und weil sich Anwälte teuere Werbekampagnen leisten können aber das Internet immer noch günstigere Möglichkeiten bietet als das TV oder Radio, erscheinen diese Websites auf Google meist auf der ersten Seite. Pech nur für die Patienten, die eigentlich Hilfe suchen, aber nur als Geldmaschinen ausgenützt werden.
Deshalb gibt es jetzt eine neue Website www.lasiktrufth.org, die von Lasik-Ärzten, Reportern und anderen Freiwilligen geführt wird. Ihr Ziel ist es über Lasik sauber und ehrlich aufzuklären.
Na zum Glück haben wir in Europa andere Gesetze. 
8. Februar 2007
Das Thema LASIK-Operationen ist mittlerweile Gegenstand kontroverser Auseinandersetzungen unter Juristen. Diese Streitigkeiten werden zur Zeit in Dutzenden Gerichten ausgefochten. Während einige Richter Privatkassen dazu verurteilen, die Kosten zu übernehmen, entscheiden andere Gerichte zugunsten der Versicherer und lehnen eine Pflicht zur Übernahme der OP-Kosten ab.
Zu letzteren gehört das Landgericht München, das die Pflicht zur Übernahme der Kosten durch die Versicherung mit der Begründung ablehnte, dass der Eingriff eine nachrangige Alternative zu einer Korrektur durch Brillen oder Kontaktlinsen sei. Selbst wenn der Eingriff zu einem hundertprozentigen Heilerfolg beim Versicherten geführt habe, sei er medizinisch nicht notwendig. Die günstigere Brille sei genauso erfolgreich.
Vor dem Landgericht Bremen ging es ebenfalls um eine Kostenerstattung durch eine private Krankenkasse für eine LASIK Behandlung. Das Ergebnis: Eine medizinische Notwendigkeit für eine LASIK-Operation ist nicht anzunehmen. Die private Kasse muss deshalb die Kosten nicht übernehmen.
In dem Verfahren erläuterte der Sachverständige, dass die Sehschwäche der klagenden Frau durch eine Brille optimal korrigiert werden könne. Zudem werde sie auch nach einer LASIK-Operation nicht ohne eine Brille zur Korrektur der altersbedingt eintretenden Fehlsichtigkeit auskommen. Damit, so der Gutachter, mag zwar die LASIK Operation geeignet sein, aktuell vorhandene Sehstörungen zu beseitigen. Für die Zukunft aber könne die Sehstörung so nicht dauerhaft beseitigt werden. Aufgrund dessen kamen die Richter zu dem Ergebnis, dass die Versicherung die Kosten für eine LASIK-Operation nicht bezahlen müsse.
14. Januar 2007
Fünf von Tony Blair’s Scharfschützen und bewaffneten Bodyguards unterziehen sich einer Lasik Operation. Alle fünf Mitglieder von Scotland Yard’s Elite Einheit trugen bis anhin Brillen oder Kontaktlinsen und bestanden Augentests problemlos. Doch wie die Sun schrieb, möchte Scotland Yard, dass ihre besten Männer, die immer bewaffnet sind, ihren Job länger ausüben können. Weiterhin sagte ein Pressesprecher, dass die Offiziere, die sich keiner Lasik Behandlung unterziehen wollen, nicht vom Dienst suspendiert werden, so lange sie die Tests bestehen.
Ich bin kein Fan von Tony Blair und Co. doch ist dieser Artikel sehr bedeutsam für alle Lasik Interessierten. Es scheint, dass sich Lasik immer mehr in unserer Gesellschaft etabliert. Wenn sogar die besten Männer von Scotland Yard eine Lasik Behandlung machen, ist dies ein Gütesiegel für die Lasik Technologie. Ich bin gespannt, wie sich die Lasik Technologie und das Verfahren in Zukunft weiterentwickeln wird.
8. November 2006
Rund 80.000 Fehlsichtige unterzogen sich im Jahr 2005 in Deutschland einer LASIK Operation. Mehr als 300 Praxen, Kliniken und Zentren wenden in Deutschland Lasik an. Auch Billiganbieter aus dem Ausland rühren kräftig die Werbetrommel und führen dieses Operationsverfahren mittlerweile verstärkt durch. Umso schwieriger gestaltet sich die Auswahl der richtigen Klinik mit entsprechend qualifizierten Ärzten, denn ein misslungener Eingriff am Auge hat oft weitreichende Konsequenzen.
„Das neue TÜV-Prüfzeichen schafft hier Abhilfe und sorgt für deutlich mehr Transparenz für Patienten“, sagt Dr. Christian Horstmann, Ärztlicher Direktor der Artemis Laserklinik in Frankfurt, die als eine von vier Kliniken in Deutschland das Gütesiegel „LASIK-TÜV“ trägt. Die EuroEyes-Klinik in Hamburg hat als erstes AugenLaserZentrum das neue Gütesiegel „LASIK-TÜV“ erhalten. Die Euro-Augenlaserklinik Nürnberg-Fürth und das FreeVis Lasik-Zentrum in Mannheim sind die weiteren Lasik Kliniken die das Lasik TÜV erhalten haben.
Ausstattung und Ärzte auf dem Prüfstand
Die Kontrolleure, bestehend aus einem technischen Gutachter des TÜV-SÜD, einem unabhängigen Augenarzt als medizinischen Gutachter und einem Hygiene-Spezialisten, nehmen sowohl technisches als auch menschliches Know-how genau unter die Lupe. Aufbauend auf einer ISO 9001:2000 Zertifizierung, prüft das Experten-Team, ob Ärzte und Mitarbeiter die erforderliche Qualifikation besitzen und ob Gerätschaften, Abläufe sowie Organisation einer Klinik dem neuesten Stand entsprechen. Dabei müssen operierende Augenchirurgen mindestens 1.000 Operationen in den letzten fünf Jahren – davon allein 250 im letzen Jahr – nachweisen. Besonderheit: Geprüfte Ärzte werden namentlich im Zertifikat genannt. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, regelmäßig Fort- und Weiterbildungen zu besuchen und die Teilnahme auch zu belegen. Genauso hohe Ansprüche stellen die Prüfer an die technische Ausstattung der Klinik. Hier dürfen nur modernste und laufend gewartete Diagnose- und Behandlungsgeräte zum Einsatz kommen.
Kontrolle von Hygienestandards und Operationsergebnissen
Strenge Maßstäbe gelten auch für die Hygienevorschriften. In zertifizierten Kliniken muss ein Hygienebeauftragter für die Einhaltung der Hygienerichtlinien des Robert Koch-Institutes (RKI) sorgen. Weitere wichtige Punkte für Patienten: Kontrolle der Ergebnisse und des Operationserfolges. Nur Kliniken, die eine Erfolgsquote von 90 Prozent innerhalb plus/minus 0,5 Dioptrien vorweisen, erhalten das TÜV-Siegel. Einmal jährlich überprüft der TÜV die Qualitätsmerkmale und die Einhaltung der Standards. Patienten erkennen nun anhand der TÜV-Plakette auf einen Blick, welche Klinik ein Maximum an Qualität bietet und die hohen Anforderungen der Prüfer erfüllt.
29. Oktober 2006
Analyse zeigt, dass die Langzeit-Risiken einer Infektion bei Kontaktlinsenträger höher ist. Ich fand diesen Artikel in WebMD Medical News am 10. Oktober 2006.
Der weitverbreitete Glaube, dass Kontaktlinsen sicherer sind, als eine Lasik Operation, kommt ins wanken. Ein führender Augenarzt sagt, dass Kontaktlinsenträger häufiger Komplikationen entwickeln, die zu Sehverlust führen, als Patienten die sich einer Lasik Behandlung unterziehen. Augenarzt Dr. William Mathers und seine Kollegen kamen nach mehreren grossen Studien zum Schluss, dass 1 von 100 Menschen, die täglich über 30 Jahre Kontaktlinsen tragen, eine ernste Augeninfektion entwickelt. Und einer von 2′000 verliert dadurch beträchtlich an Sehschärfe.
Die Wissenschaftler errechneten dass das Risiko von massivem Sehschärfeverlust bei Lasik etwa bei eins von 10′000 Patienten der Fall ist. “Man kann nicht einfach davorn ausgehen, dass Kontaktlinsen sicherer sind”, sagt Mathers der WebMD. “Das war vielleicht einmal so, aber für die Durchschnittsperson ist das ganz bestimmt nicht mehr der Fall.”
Direkte Vergleichsmöglichkeiten sind schwierig
Zwischen 20 und 25 Millionen Menschen tragen in den USA Linsen; 1 Million Amerikaner unterziehen sich jedes Jahr einer Lasik Operation.
Mathers ist ein Augenarzt, der sich auf die Behandlung von Augeninfektionen spezialisiert hat und an der Orgenon Health & Science University’s Casey Eye Institute in Protland arbeitet. “Mehrmals im Jahr behandle ich Patienten, die ihr Aug verlieren, weil sie Kontaktlinsen trugen und eine Infektion bekamen”, sagt er. “Mit dem meine ich, dass das Auge physisch herausgenommen werden musste.”
Ein direkter Vergleich der Risiken aber auch der Pros von Kontaktlinsen und Lasik ist schwierig, weil die Operationskomplikationen bei Lasik sofort auftreten, sich aber die Risiken mit Linsen über Jahre ansammeln.
Die Langzeitrisiken mit Linsen werden höher, wenn die Linsen nicht ordnungsgemäss gebraucht werden. Sie bleiben aber gleich hoch, wenn der Linsenträger alles richtig macht, sagt Mathers. “Fast jeder Kontaktlinsenträger missbraucht einige Prinzipien des sauberen Gebrauchs irgendwann”, sagt er. “Entweder waschen sie ihre Hände nicht, bevor sie die Kontaktlinsen rein tun oder sie brauchen Hanenwasser um die Linsen darin aufzubewahren. Aber Infektionen können trotzdem immer vorkommen, auch wenn man sich die grösste Mühe gibt.”
Dr. Jim Salz ein Augenarzt aus Los Angeles erzählt WebMD, dass das Schlafen mit Kontaktlinsen, die Riskiken einer Infektion erhöht. “Einer von 10′000 Kontaktlinsenträger entwickelt während dem ersten Jahr eine ernste Augeninfektion”, sagt er. Hizufügend meint er, dass sich das Risiko bei 1 von 1′000 Linsenträger erhöht, wenn er die Linsen während dem schlafen trägt. “Wir empfehlen unseren Patienten die Linsen nie während dem Schlafes zu tragen, selbst wenn sie dafür gemacht sind”, sagt er.
Optimierte Lasik Operation
Dr. Salz macht seit 15 Jahren Lasik Behandlungen. Er sagt, bessere Laser und besseres Training hätten die Risiken der Nachtsichtprobleme und anderen Komplikationen massiv reduziert. Ein grosser Vorteil, sagt er, sei die Einführungen von Wavefront Lasik, welche den Lasikärzten eine Optimierung der OP für jedes einzelen Auge ermöchlicht.
Dr. Mathers meint, dass in Zukunft Lasik sowie das Linsentragen sicherer werden wird, weil sich die Technologie ständig weiterentwickelt.
10. Juli 2006
Immer mehr Europäer nehmen für sich in Anspruch, was für amerikanische Superstars wie Julia Roberts, Antony Hopkins, Brad Pitt und Cindy Crawford schon selbstverständlich ist: Klare Sicht ohne lästige Brille - Dank LASIK.
Selbst Tiger Wood liess sich am 1. Oktober 1999 im TLC Laser Eye Center von Rockville, während einer vierwöchigen Tournierpause, die Augen lasern. Bis dahin trug er Kontaktlinsen für seine starke Sehschwäche. Diese Linsen bereiteten ihm jedoch besonders während der Pollen-Season große Beschwerden.
Drei Monate nach erfolgter LASIK ist Woods mit dem Ergebnis so zufrieden, dass er sich entschließt, seine Erfahrungen öffentlich kund zu tun: Seit Februar 2000 ist er Sprecher für die US-weit agierende TLC Laser Eye Centers Incorporation.
Mit seinen eigenen Worten: “I had heard all of the stories about people claiming that laser vision correction was like a miracle in their lives. I was interested, even curious, but I never imagined how much this procedure would change my life.”
22. Juni 2006
Chuderwälsch sage ich als Schweizerin, Fachchinesisch sage ich auf Deutsch!
Eines haben diese Ausdürcke gemeinsam, es sind alles chirurgische Eingriffe, um einen Sehfehler zu korrigieren.
Mit Lasik, Femto-Lasik, Epi-Lasik, Lasek, PRK und AK wird die Brechkraft der Hornhaut verändert. Mit ICL und RLE, auch Linsenverfahren genannt, wird durch zusätzlichen Austausch, Einsatz und Entfernen einer Linse die Brechkraft verändert.
In diesem Beitrag befasse ich mich mit den Verfahren
Lasik, Femto-Lasik, Epi-Lasik, Lasek, PRK und AK. Die Informationen habe ich aus dem Internet zusammengestellt. Auch hier fragst du am Besten einen Lasik Arzt, welche Behandlung für dich geeignet ist.
Lasik ist der Übername oder Überbegriff, der viel benutzt wird und auch bekannt ist. Auch hier gibt es verschiedene Verfahren:
Beim herkömmlichen Lasik wird mit einem Hochpräzisionsgerät ein dünner Hornhautlappen geschnitten (Flap), welcher zur Seite geklappt wird. Mit dem Laser wird dann die Hornhaut behandelt und der Lappen danach wieder zurückgelegt. Er saugt sich auf der Oberfläche von selbst an und muss nicht genäht werden. Bei dieser Behandlung treten deshalb keine wesentlichen Schmerzen auf. Die Heilung ist sehr schnell (Tage).
Femto-Lasik ist die modernste Form von Lasik. Der Flap (Hornhautdeckel) wird in diesem Verfahren mit einem Femtosekundenlaser geformt. Der Rest bleibt gleich wie beim herkömmlichen Lasik.
Femtosekundenlaser
Dieser Link zeigt in einer Animation den Unterschied zwischen herkömmlichem Lasik und Femto-Lasik.
Die Epitheliale LASIK (Epi-LASIK), Laser Epitheliale Keratomileusis (LASEK) und Photorefraktive Keratektomie (PRK) sind Vorläufer des Lasik.
Bei PRK wird nur die äusserste Zell-Schicht der Hornhaut, das Epithel, mit Alkohol ganz weggelöst. Anschliessend kommt der Laser zum Zug. Das Epithel kann sich selbst erneuern. Da in der äussersten Schicht Nervenzellen vorhanden sind, ist dieser Eingriff ein wenig schmerzhafter. Direkt nach diesem Eingriff wird auch noch nicht die vollständige Sehschärfe erreicht, da sich die äussersten Zellen zuerst regenerieren müssen. Dies kann einige Tage dauern.
Bei der Weiterentwicklung dieser Technik dem Lasek werden die obersten Zellschichten der Hornhaut ebenfalls mit Alkohol gelöst und behutsam zur Seite geschoben. Anschliessend wir der Lasereingriff vorgenommen und die Zellen wieder “zurückgelegt”. In kurzer Zeit wachsen neue Zellen nach, welche wieder eine saubere Hornhautoberfläche bilden. Diese Methode ist weniger schmerzhaft als die PRK-Methode.
Bei der modernsten Form dieser Dreien, dem Epi-LASIK, wird das Epithel mit einer stumpfen Klinge, dem Mikrokeratom, in einem Stück von der Unterlage abgelöst und zur Seite geschoben. Der Rest bleibt gleich wie bei Lasek oder PRK.
Mikrokeratom
Epi-LASIK und z.T. auch LASEK finden heute bei Patienten Anwendung, deren dünne Hornhaut eine LASIK nicht zuläßt.
Die astigmatische Keratotomie (AK) wird für die Korrektur starker Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus - mehr als 4 dpt.) eingesetzt. Am Rande der Hornhaut werden zwei bogenförmigen Schnitte mit einem extrem feinen Diamantmesser durchgeführt. Es gibt auch eine Kombination von AK mit Lasik.
Ich hatte eine Femto-Lasik Behandlung kombiniert mit Wellenfront (Wavefront). Das heisst, alles wurde per Computer, Laser und Sensor gemacht.
14. Juni 2006
Wie schon gesagt, sind die Lasik Tests vor der Behandlung/Operation ein Muss. Gerne gebe ich dir einen Überblick, was dort getestet werden sollte.
Dein Lasik Arzt sollte bei den ersten Lasik Tests Folgendes testen:
- Blepharitis. Vielleicht hast du unbemerkt eine Entzündung der Lidränder, wo sich kleine Krusten bilden. Das kann nach der Lasik Behandlung das Risiko einer Infektion steigern.
- Grosse Pupillen. Dies sollte der Arzt in einem abgedunkelten Raum testen. Junge Menschen oder Menschen die gewisse Medizin einnehmen, können dazu geneigt sein, zu grosse Pupillen zu haben. Das führt nach der Lasik Behandlung zu Symptomen, wie doppelt Sehen, einen grellen Glanz um Lichter in der Nacht etc. Es kann sein, dass solche Menschen nach der Lasik Behandlung in der Nacht oder bei gewissen Wettersituationen, wie Nebel nicht mehr Autofahren dürfen.
- Zu dünne Hornhaut. Die Hornhaut ist die Schicht, welche über der Iris liegt. Lasik arbeitet mit und auf der Hornhaut, sie wird umgestaltet. Ist die Hornhaut zu dünn und Lasik wird trotzdem gemacht, kann das zu blind machenden Komplikationen führen.
- Zu trockene Augen. Lasik Behandlungen tendieren dazu, diesen Zustand zu verschlechtern. Viele haben nach Lasik trockenere Augen als vorher.
Falls du schon einmal eine Lasik Behandlung oder Ähnliches hattest, solltest du das mit dem Lasik Arzt besprechen. Der wird entscheiden, ob du eine weitere Lasik Behandlung machen kannst.
Die ultimative Antwort, ob du für Lasik geeignet bist, gibt dir natürlich der Lasik Arzt. Deshalb sind die Vorbesprechung und die Tests so wichtig.
Aber vielleicht ersparst du dir die Kosten für die ersten Lasik Tests, wenn du aus diesem Artikel entnehmen kannst, dass du nicht wirklich für Lasik geeignet bist.
Du bist wahrscheinlich ungeeignet für eine Lasik Behandlung wenn:
- Es dein Job dir nicht erlaubt. Manche Arbeitgeber verbieten Lasik oder ähnliche Behandlungen, speziell im Militär oder wo die Augen eine wichtige Rolle spielen. Suche vor der Lasik Behandlung ein Gespräch mit dem Arbeitgeber.
- Du die Kosten nicht auf dich nehmen willst/kannst. Ich habe bis jetzt nicht gehört, dass eine Krankenversicherung die Kosten für Lasik übernimmt.
- Du im letzten Jahr Schwankungen in der Sehstärke hattest. Diese Instabilität kommt oft bei Menschen vor, die Anfangs 20 und jünger sind, oder deren Hormone wegen Krankheiten, wie Diabetes schwanken, die schwanger sind oder stillen oder die Medikamente einnehmen, die vielleicht diese Schwankungen verursachen. Solche Menschen sollten, wegen diesen unstabilen Sehwerten, die möglichen Risiken und Nebenwirkungen mit ihrem Lasik Arzt abklären.
- Du krank bist oder Medizin brauchst, die die Heilung beeinträchtigt. Eine gute Heilung kann durch Autoimmunkrankheiten wie Lupus oder rheumatoide Arthritis sowie Immunschwächen wie HIV oder Diabetes und einigen Medikamenten erschwert werden. Am Besten fragst du den Lasik Arzt, falls du Medikamente einnimmst.
- Du aktiv und intensiv eine Kampfsportart betreibst. Du bist möglicherweise aktiver Boxer, machst Karate oder sonstige Kampfsportarten, bei denen Schläge ins Gesicht und in die Augen häufig vorkommen. Kläre ab, ob du für einige Zeit auf diesen Sport verzichten kannst.
- Du nicht volljährig bist. Im Moment sind Lasik Behandlungen an unter 18 Jährige nicht erlaubt bzw. nicht von der FDA und anderen Organisationen anerkannt. Die Augen sind sich bis dann noch am entwickeln.
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Lasik ist nicht ganz gewährleistet, wenn ein Mensch gewisse Krankheiten hatte oder hat. Diskutiere das mit dem Lasik Arzt, falls du von folgenden Krankheiten betroffen warst oder bist:
- Herpes in der Augenregion
- Grüner Star oder Überdruck im Inneren des Auges.
- Augenkrankheiten, wie verschiedene Augenentzündungen (Uveitis/Iritis).
- Augenverletzungen oder vorangegangene Augenoperationen.
- Hornhauterkrankungen wie z.B. Keratoconus.
Hier noch ein Link zu einem online Lasik Test. Er ist auf Englisch.
7. Juni 2006
Wenn du dich behandeln lassen willst, gehe sicher, dass du:
- vergleichst. Die Risken und auch die Resultate variieren, je nach Prozedur, die angewendet wird, mit welchem Laser von welchem Hersteller gearbeitet wird und welcher Arzt mit welcher Erfahrung behandelt. Und vergiss nicht, jeder Mensch und jedes Auge ist verschieden.
- deine Entscheidung nicht nur von den Kosten abhängig machst. Lass dir Zeit mit der Auswahl des Arztes und des Lasik Centers und entscheide dich nicht sofort für den Erstbesten. Die Entscheidung, die du über deine Augen triffst, wird dich ein Leben lang begleiten.
- du dir die Klinik von innen genau anschaust. Besuche verschiedene Lasik Kliniken und schaue sie dir an. Achte dich auf die Hygiene und frage direkt den Arzt über ihren Hygienestandard und wie sie arbeiten.
- du vorsichtig gegenüber Ärzten oder Lasik Zentren bist, die Folgendes werben: „20/20 Sicht oder Geld zurück“ oder „Garantiert keine Brille mehr“. Es gibt nie Garantien in der Medizin, ja auch nicht im Leben.
- liest und dich informierst. Informiere dich auf dem Internet z.B. beim Hersteller des Lasers. Oder lese Erfahrungsberichte, besuche Foren und rede mit Menschen, die Lasik gemacht haben. Lass dir Informationsblätter von verschiedenen Ärzten geben. Oder diskutiere direkt mit dem Arzt (frage ihn nach seinen Erfolgen aber auch nach seinen Misserfolgen).
Und schlussendlich hilft auch, dass du auf dein eigenes Bauchgefühl hörst.
