Nach einem leichten Morgenessen fuhren wir ins Spital. Ich war nicht wirklich nervös. Denn diese Augenklinik und dieser Lasik Spezialist haben mich überzeugt. All die Horror-Geschichten aus dem Internet waren verflogen, weil ich jetzt den Unterschied kenne - Lasik ist nicht gleich Lasik! Aber dazu später in einem weiteren Beitrag. Nach den Formalitäten wurden mir die Augen gereinigt und erste Augentropfen gegeben. Die Ehefrau meines Lasik Arztes, selbst auch Lasik Spezialistin, erklärte mir den ganzen Ablauf der Operation. Sie erklärte auch meinem Begleiter, wie er mir nach der Operation die drei verschiedenen Augentropfen geben muss (am ersten Tag jede Stunde, danach für sieben Tage drei bis viermal täglich). Sie sagte mir, dass die Augen nach der Operation tränen können, dass ich ein Sandgefühl in den Augen fühlen könnte, dass sich die gelaserten Augen verschieden anfühlen können, dass die Sicht während bis zu 10 Tagen manchmal variiert und dass ich heute das Gefühl haben werde, die Augen schliessen zu wollen, weil sie sich schwer und müde anfühlen. Das alles sei normal und kein Grund zur Sorge. Ich solle mich einfach für den Rest des Tages zur Ruhe legen und wirklich nicht reiben, die Augen nicht berühren und sie nicht zusammenkneifen.
Nachdem mir ein Häubchen über die Haare gestülpt wurde, ich einen OP-Mantel angezogen bekam und die Hände und Augen nochmals desinfiziert wurden, wurde ich in den Operationssaal geführt. Mein Lasik Arzt und vier weitere OP Assistenten warteten schon auf mich. Mein Lasik Arzt sagte mir, dass er mir jeden Schritt erklären würde, bevor er etwas macht. Das beruhigte mich sehr, ich fühlte mich wohl und sicher. Ich durfte mich hinlegen und die Augen wurden mit Tropfen anästhesiert. In der Zwischenzeit wurde der Lasik Laser Computer mit den Daten vom Vortag programmiert.

Danach wurde mir ein Tuch über die Augen gelegt, wobei ein Auge frei blieb. Mit einem speziellen Klebestreifen und einem Augenclip fixierten sie das Auge, das ist überhaupt nicht unangenehm und schmerzte nicht. Dies ist jedoch sehr wichtig, denn so kann ich das Auge während des Laservorgangs nicht schliessen und auch nicht blinzeln. Mein Lasik Arzt bat mich, ein grün-blinkendes Licht oben zu fixieren und erklärte, dass er jetzt den Flap formt. Mit einem Laser, der Femtosekundenlaser heisst, trägt er eine dünne Schicht, genannt „Flap“, von der Augenoberfläche ab. Diesen kreisrunden Flap durchtrennt er nicht ganz, so dass ein Teil am Auge hängen bleibt, damit er es am Schluss der OP wieder ganz und sauber zuschliessen kann. Mein Lasik Arzt sagte mir, dass das nicht schmerzt, dass ich aber für ca. 5 Sekunden blind werde. Tatsächlich spürte ich nichts und sah genau für fünf Sekunden nichts mehr, der Arzt zählte mit. Dann war mein Augenlicht wieder zurück. Mein Auge wurde nochmals gereinigt und kontrolliert. Als nächstes war der Laser dran. Wieder musste ich das grünblinkende Licht fixieren. Der Laser ist so eingestellt, dass er kleine Augenbewegungen anpasst, also musste ich mir darüber keine Sorgen machen. Es roch kurz nach verbranntem Fleisch und es dauerte nur wenige Sekunden, ich spürte weiterhin nichts von all dem. Danach brachte der Lasik Arzt den Flap wieder an seine ursprüngliche Stelle, wobei er viel Flüssigkeit benutzte und es mit einem weiteren Gerät glatt strich. Es muss nichts genäht oder verbunden werden, der Flap schliesst sich von selber wieder. Ausser der Flüssigkeit spürte ich nichts. Und fertig war das erste Auge, das alles dauerte ca. 5 Minuten. Das zweite Auge ging genau so reibungslos über die Bühne.

Nach der Operation musste ich die Augen für drei Minuten geschlossen halten. Danach wurden mir Tropfen in die gelaserten Augen gegeben und ich durfte sie nach weiteren Sekunden wieder öffnen. Ich sah klar und deutlich und spürte keine Schmerzen. Es war ein tolles Gefühl. Mit einer Sonnenbrille, die sie mir gaben, fuhren wir ins Hotel zurück. Schon auf der Rückfahrt bemerkte ich freudig, dass ich alle Autoschilder lesen konnte und alles scharf sah!
Nach etwa einer Stunde fingen meine Augen an zu tränen und mein linkes Auge fühlte sich an, als wäre Sand drin. Es schmerzte nicht, es war aber auch nicht angenehm. Ich schlief den ganzen Nachmittag, wobei mich Peter jede Stunde weckte und mir Tropfen gab. Nach sechs Stunden war das Sandgefühl verflogen und meine gelaserten Augen tränten kaum mehr. Alles heilte sehr schnell und meine Sehstärke und -schärfe sind top.


hey hallo ich wollte wiesssen wo kann ich die Operacion machen und wie viel kostet das alles Danke
Kommentar von Meriton — 1. März 2010 @ 22:54